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Hormonelle und körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft.

Eingetragen: 11:15, 9.05.2015 Anzahl der Impressionen: 1173

09 May 2015

Unmittelbar nach dem Beginn der Schwangerschaft treten in den Körper einer Frau viele hormonellen Veränderungen ein, die den weiblichen Körper auf spezifische Anforderungen des entwickelnden Fötus vorbereiten. Mit der erhöhten Freisetzung von einigen der "Schwangerschaftshormonen" können nicht nur positive, aber manchmal auch mehr oder weniger unangenehme Nebenwirkungen auftreten.

Unmittelbar nach dem Beginn der Schwangerschaft treten in den Körper einer Frau viele hormonellen Veränderungen ein, die den weiblichen Körper auf spezifische Anforderungen des entwickelnden Fötus vorbereiten. Mit der erhöhten Freisetzung von einigen der "Schwangerschaftshormonen" können nicht nur positive, aber manchmal auch mehr oder weniger unangenehme Nebenwirkungen auftreten. Neben dem typisch wachsenden Bauch, kann man bei den schwangeren Frauen auch Veränderungen der Haut, Stimmungsschwankungen, Überempfindlichkeit oder Brustvergrößerung bemerken.

 

HCG im Urin = Schwangerschaft!
Das Absondern von Human HCG ist typisch für die Tragzeit – das Vorkommen dieses Hormons ist bei den Frauen sehr wichtig um eine Schwangerschaft zu bestimmen. Das Vorhandensein von HCG im Urin kann durch den Schwangerschaftstest nachgewiesen werden. Die Menge des Hormons in der früheren Schwangerschaft ist hoch, und nach der 18. Woche beginnt sie zu sinken, was oft mit dem Abbruch der Schwangerschaftsübelkeit am Anfang der Schwangerschaft verbunden ist. HCG stimuliert in der früheren Schwangerschaft die Produktion von Hormonen der luteal Zyste, bis die Plazenta diese Rolle übernimmt.

Änderung der Brustdrüsen
Humanes Plazentalaktogen (HPL) bereitet zusammen mit Prolaktin die Brustdrüsen für ihre Funktion vor. Dieses Hormon wird in der Plazenta produziert und hat eine diabetogene Wirkung. Dies bedeutet, dass es "Schwangerschaftsdiabetes" verursachen kann.

Weibliche Sexualhormone

Gestagene werden anfangs vom Gelbkörper des Eierstocks und später von der Plazenta gebildet. Die Funktion der Gestagene besteht darin, die Uterusschleimhaut nach dem Eisprung auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorzubereiten und nach erfolgter Einnistung die Schwangerschaft aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig können sie eine Entspannung der glatten Muskulatur verursachen, die zu unangenehmen Nebenwirkungen, wie z. B. eine Verlangsamung des Urinabflusses in der Harnröhre oder zum höheren Risiko von Krampfadern und Hämorrhoiden führen können.

Östrogene führen zur Entwicklung von Gebärmutter-Muskelfasern (Hypertrophie) und zum Wachstum der Gebärmutter. Sie werden in der Plazenta und Fötus gebildet, und ihre Zahl erhöht sich allmählich während der Schwangerschaft.

Die Menge an Glucocorticoiden - Nebennierenhormonen sind um die Hälfte erhöht.
Diese Hormone tragen zur Bildung von Schwangerschaftsstreifen bei, haben einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Schwangerschaftsdiabetes, und verbessern auch den Befund der laufenden Krankheiten, die die Verwendung von Cortison (z. B. Asthma) verlangen.

Änderung der Organe
Schwangerschaft wirkt auch auf die Blase, Magen und Darm.
Während der Schwangerschaft verändern sich die Organfunktionen, die zu unangenehmen Nebenwirkungen führen können.

Der Körper einer schwangeren Frau hat eine große Fähigkeit sich anzupassen und dabei außergewöhnliche Situationen zu bewältigen.
Funktionen der Organe sind durch Schwangerschaftshormone beeinflussbar.
Am Ende der Schwangerschaft braucht das Baby vor allem viel Platz, was die Funktion bestimmter Organe wie Darm, Magen oder Blase beeinflussen kann.

Schwangere Frauen sind anfälliger für Infektionen der Blase.
Die Schwangerschaft ist mit einer erhöhten Ausschüttung von Progesteron (weibliches Hormon)verbunden, die den Muskeltonus in der Harnröhre reduziert.
Dabei wird die Harnröhre durch die vergrößerte Gebärmutter gedrückt. Dies führt zur Verlangsamung der Urinabflusses. Dies erhöht das Risiko von Harnwegsinfektionen.
Anzahl der Harnwegsinfektion-Fälle läuft ohne offensichtliche Symptome.
Deswegen wird bei jeder Frauenarzt-Kontrolle der Urin einer schwangeren Frau kontrolliert.
Jede Entzündung im Körper erhöht das Risiko einer Frühgeburt.
In der zweiten Hälfte der Schwangerschaft verringert sich durch den Abstieg des Babykopfes die Kapazität der Blase. Dadurch ist es für schwangere Frauen typisch oft auf die Toilette zu gehen.

Der Verdauungstrakt benimmt sich manchmal wahnsinnig.
Eine der charakteristischen Veränderungen in der Schwangerschaft ist auch eine erhöhte Produktion von Speichel und Magensaft. Dies führt in der Kombination mit der zunehmenden Schwäche des Magenabschlusses zum häufigen Auftreten von Sodbrennen, das man deutlich bei der Konsummilch reduzieren kann.

Erhöhte Durchblutung und Hormone verändern die Haut
Der Anstieg der Durchblutung führt dazu, dass viele schwangere Frauen frischer und heller als üblich aussehen. Die Schleimhäute in der Nase kann wachsen, was in vielen Fällen ein Gefühl der trockenen Nase verursacht. Mundschwellungen können zu Zahnfleischblut führen.
Durch die Sekretion von Melatonin werden auf der Haut dunkle fleckige Färbungen, einschließlich Verdunkelung der Brustwarzen und Bildung der Mittellinie des Nabels gebildet.
Etwa bei der Hälfte der Schwangeren im letzten Drittel der Schwangerschaft erscheinen dunkelrote, später weiß-silberne Schwangerschaftsstreifen.

Die Zunahme des Körpergewichts und des Taillenumfangs
Insgesamt ist die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft ca. 12-14 kg.
Darüber hinaus hängt diese Zunahme auch von dem Anfangsgewicht und der Gesamthöhe der werdenden Mütter ab. In den ersten 16 Wochen nehmen die meisten Frauen in der Tat nicht viel zu, aber in ein paar Tagen später kann das Gewicht wöchentlich bis 500 Gramm erhöht werden.
Das Körpergewicht steigt auch mit dem Kind-Gewicht, der Menge des Fruchtwassers, einschließlich der Plazenta, der Gebärmutter und der Brust, der Steigerung des Blutvolumens, aber vor allem der Erhöhung des Körperwassers.

Auch eine erhöhte Empfindlichkeit ist ein Symptom der Schwangerschaft
Gerade zum Beginn der Schwangerschaft kann es zu typischen Symptomen wie Übelkeit oder Erbrechen mit weiterem psychischen Stress führen. Schutz-Instinkte führen schwangere Frauen zu einer größeren Überempfindlichkeit in Stresssituationen.

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